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IHHT-Therapie bei ME/CFS – Meine persönlichen Erfahrungen





Die sogenannte **IHHT-Therapie** (Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie) ist ein Verfahren, bei dem im Wechsel sauerstoffreduzierte (Hypoxie) und sauerstoffangereicherte (Hyperoxie) Luft über eine Maske eingeatmet wird. Ziel ist es, die Mitochondrienfunktion zu unterstützen, das autonome Nervensystem zu regulieren und die zelluläre Energieproduktion zu verbessern – Aspekte, die bei Menschen mit **ME/CFS** (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome) häufig beeinträchtigt sind.


Gerade bei ME/CFS, wo Belastungsintoleranz (PEM) eine zentrale Rolle spielt, ist ein behutsames und individuell angepasstes Vorgehen entscheidend.


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Warum Erfahrung und Vorsicht so wichtig sind


Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen:

Die Wahl eines **erfahrenen Therapeuten** ist absolut entscheidend. Meiner Meinung nach sollte man bei ME/CFS immer nach dem Prinzip **„X plus 1“** vorgehen – also minimale, sehr behutsame Steigerungen.


Bei mir war es so, dass ich besonders in den ersten sieben bis acht Behandlungen nach der Therapie unglaublich müde war. Ich habe oft direkt im Anschluss geschlafen und auch am darauffolgenden Tag deutlich mehr Schlaf gebraucht als sonst.


Interessant war jedoch, dass sich in der **zweiten Nacht nach der Behandlung** regelmäßig eine deutlich erhöhte **Herzfrequenzvariabilität (HRV)** zeigte.


Die HRV beschreibt die Variabilität der Zeitabstände zwischen den einzelnen Herzschlägen. Eine höhere HRV gilt als Hinweis auf ein reguliertes, entspanntes autonomes Nervensystem. Für mich war das ein wertvoller objektiver Marker, dass im Hintergrund offenbar positive Regulationsprozesse stattfanden – auch wenn ich mich subjektiv zunächst erschöpft fühlte.


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Schrittweise Anpassung der Therapie


Mit der Zeit wurde die Therapie sehr vorsichtig gesteigert:


* Anpassung der simulierten „Höhenlage“

* Reduktion des Sauerstoffwerts in den Hypoxiephasen

* Veränderung der Dauer der Hypoxie-Intervalle

* Modifikation der Hyperoxie-Phasen (sauerstoffangereicherte Luft)


Wichtig war dabei immer, nur minimal zu verändern und die Reaktion meines Körpers genau zu beobachten. Keine Sprünge – sondern kontrollierte, datenbasierte Anpassungen.


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Datenbasierte Therapie – Fortschritte sichtbar machen


Was ich persönlich besonders spannend fand, waren die objektiven Daten:


* Entwicklung meines Ruhepulses

* Veränderung der HRV

* Reaktion meines Nervensystems

* Wie weit die Sauerstoffsättigung sicher reduziert werden konnte


Diese datenbasierte Herangehensweise hat mir geholfen, Fortschritte sichtbar zu machen – selbst dann, wenn das subjektive Empfinden noch schwankte. Gerade bei einer komplexen Erkrankung wie ME/CFS kann es unglaublich motivierend sein, Veränderungen schwarz auf weiß zu sehen.


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Mein Fazit


Die IHT-Therapie hat mir persönlich sehr gutgetan.

Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass ich nach den Einheiten nicht mehr nur erschöpft war, sondern zunehmend **mehr Energie** zur Verfügung hatte.


Dennoch bleibt für mich die wichtigste Botschaft:


* ✔️ Nur mit erfahrenem Therapeuten

* ✔️ Sehr vorsichtige Dosierung

* ✔️ Engmaschige Beobachtung

* ✔️ Steigerung nach dem Prinzip „X plus 1“


Gerade bei ME/CFS gilt: Nicht schneller ist besser – sondern klüger und behutsamer.


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*Hinweis: Dieser Artikel beschreibt meine persönlichen Erfahrungen und ersetzt keine medizinische Beratung.*

 
 
 

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